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03. – 16. Oktober 2020

Vernissage: 02. Oktober um 19:00 Uhr

Infektionsschutz
Bei uns gilt die 3G-Regel: Wenn Ihr zu einer Veranstaltung kommt, müsst Ihr mindestens getestet, vollständig geimpft oder genesen sein und einen Nachweis mitführen. (Selbsttests sind nicht zulässig. Ein Schnelltest gilt 24 Stunden, ein PCR-Test 48 Stunden.) Darüber hinaus wird Euer Besuch wahlweise digital oder analog erfasst.
Wenn Du unter diesen Vorraussetzungen Bedenken hast, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, da Du bspw. einer Risikogruppe angehörst oder im Gesundheitswesen beschäftigt bist, kontaktiere uns gerne unter info@tanke-hannover.de und wir versuchen einen Einzeltermin für Dich zu arrangieren.
Bei unseren Veranstaltungen sind mindestens die offiziellen Vorschriften der Landesregierung zur Eindämmung des SARS-CoV-2 einzuhalten. Wenn Du Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen solltest oder Dich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hast, bitten wir Dich nicht zu dieser Veranstaltung zu kommen. Unser schriftliches Hygienekonzept könnt ihr bei jeder Veranstaltung auf Nachfrage einsehen.

Bild: Alexander Romey (Detail)

Im Kunstprojektraum TANKE eröffnet am 2. Oktober 2020 um 19 Uhr die Ausstellung „KLARES“ des Düsseldorfer Künstlers Alexander Romey. Bei der Vernissage wird das Orchester im Treppenhaus die Werke musikalisch improvisiert kommentieren. Die Improvisationen werden als Klanginstallationen die Ausstellung durchgehend begleiten.

Ausstellung

In seinen Arbeiten untersucht Alexander Romey (*1985, Düsseldorf) den fotografischen Bildraum, der sich durch die Digitalisierung in Auflösung befindet und ein liquider Repräsentations- und Gestaltungsraum der Wirklichkeit geworden ist. Dabei betrachtet er Wirklichkeit als Material, das eine Verdichtung im Abbild erfährt und so in eine Art Hyperrealität überführt wird. Durch verschiedene fotografische Prozesse eignet er sich das Abgebildete an und schafft in seiner Struktur/Materialität einen Manöverraum, der Potential für Störung und Modifikation bietet. Speziell interessiert ihn dabei das Zusammenspiel zwischen Fiktion und Realität in der zeitgenössischen Bildwelt sowie die Illusion von Raum in der Fotografie. Für die Ausstellung KLARES werden begehbare Bildräume geschaffen, die die Betrachter in eine über das Abbild herausgehende Stimmung versetzen sollen.

Es soll ein Bewusstsein für die fotografischen Bilder unserer Zeit erzeugt werden, die sich in ständiger Entwicklung befinden und sich einer endgültigen Identität entziehen. Ihre Parameter, materiellen Eigenschaften sowie die Migration durch verschiedene Kanäle und Medien lassen aus dem Bild etwas werden, das über das Abgebildete hinaus geht und nicht ohne seinen Bezug zu sozialen Strukturen und der Umwelt, in der sie entstehen, gedacht werden kann. Dabei interessiert ihn wie diese Bilder die Wirklichkeit beschreiben, formbar machen und mitgestalten.

Livemusik

Ein Trio des Orchesters im Treppenhaus wird bei der Vernissage die Bilder von Alexander Romeys Ausstellung musikalisch kommentieren und Stellung zu den in den Fotografien dargestellten Positionen beziehen. Dabei werden die Musiker*innen in unterschiedlichen Besetzungen zu ausgewählten Werken improvisieren. Als Ergänzung zur Ausstellung werden die Improvisationen während der gesamten Ausstellungszeit erklingen und so als Klanginstallation die Bildräume in ihrer Wirkung ergänzen.

Für diese Veranstaltung musst Du Dir einen Platz reservieren.

Künstler

Alexander Romey hat als Meisterschüler bei Andreas Gursky an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Romey setzt fotografischen Methoden der Manipulation und Verzerrung ein, um mit der Struktur zu spielen, die unter der Oberfläche der Dinge liegt – und stellt Fragen zur Fotografie, Authentizität und Repräsentation. Seine Arbeiten wurden u. a. in der Kunsthalle Düsseldorf, im KIT – Kunst im Tunnel in Düsseldorf und in der Residenz des deutschen Botschafters in London gezeigt.

Reservierung

Leider sind schon alle Plätze ausgebucht. Wenn Du magst, kannst Du gern ab 21 Uhr kommen. Dann gibt es die improvisierte Musik als Aufnahme in den Ausstellungsräumen zu hören.

gefördert von der Kulturförderung Hannover